Jeans- Wie alles anfing

Noch heute gilt sie als uramerikanisches Kleidungsstück, doch ihre Wurzeln hat die Jeans in Europa: Die ersten aus Baumwollgewebe hergestellten Hosen dieser Art kamen aus der italienischen Stadt Genua, aus dessen französischem Namen „Gênes“ sich der Name „Jeans“ ableiten lässt. Zu besonderer Popularität, die bis heute ungebrochen ist, kam jedoch schon früh ein indigo-gefärbter Baumwollstoff aus der französischen Stadt Nîmes. Die Kurzform des „Serge de Nîmes“ ist als „Denim“ weltweit bekannt.

Auch wenn die Jeans wohl ohne europäisches Zutun nie erfunden worden wäre, wurden die ersten europäischen Jeans erst 1932 hergestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte dieses Kleidungsstück bereits eine lange amerikanische Geschichte hinter sich.

 

Noch heute gilt sie als uramerikanisches Kleidungsstück, doch ihre Wurzeln hat die Jeans in Europa: Die ersten aus Baumwollgewebe hergestellten Hosen dieser Art kamen aus der italienischen Stadt Genua, aus dessen französischem Namen „Gênes“ sich der Name „Jeans“ ableiten lässt. Zu besonderer Popularität, die bis heute ungebrochen ist, kam jedoch schon früh ein indigo-gefärbter Baumwollstoff aus der französischen Stadt Nîmes. Die Kurzform des „Serge de Nîmes“ ist als „Denim“ weltweit bekannt.

Auch wenn die Jeans wohl ohne europäisches Zutun nie erfunden worden wäre, wurden die ersten europäischen Jeans erst 1932 hergestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte dieses Kleidungsstück bereits eine lange amerikanische Geschichte hinter sich.

Levi Strauss stellte im Jahre 1847 die ersten Jeans als robuste Arbeitskleidung für Goldgräber her. Sicher hat er damals noch nicht vermutet, daß der Jeans eine lange Zukunft als weltweit meistgetragenes Kleidungsstück und ihm selbst eine Karriere als erfolgreicher Textilfabrikant bevorstünde. Strauss entwickelte die Jeans ständig weiter. Im Jahre 1873 wurden erstmalig die noch heute charakteristischen Nieten als Nahtverstärker verwendet. Neben Hosen schneiderte man in seinen Fabriken auch Mäntel aus Denim.
Der Erfolg von Strauss rief bald viele Wettbewerber auf den Plan. Neben der genannten „Levi’s“ sind einige Markennamen aus der Frühzeit der Jeans bis heute bekannt.

Lange galt die Jeans als reine Arbeiterhose. In Deutschland hielt sich dieses Klischee besonders lange, noch in den frühen Jahren der Bundesrepublik wurden Jeansträger meist einer „Unterschicht“ zugeordnet. Für die Jugend war Jeansmode jedoch ein Ausdruck von Freiheit oder einer Protestkultur.

Inzwischen hat die Closed Jeans diese symbolische Bedeutung weitgehend verloren. Trotz ihrer langen Geschichte ist die Jeans auch aus der aktuellsten Mode nicht wegzudenken. Die Jeans passt zu jeder Gelegenheit und nie war das Angebot vielseitiger als heute.