Jeans sind nicht einfach nur ein Kleidungsstück, sie sind Kult und oft auch ein Stück Lebensphilosophie. Mit der Mode ändern sich auch die Vorlieben der Menschen für bestimmte Stilrichtungen. So sind im Laufe der Zeit immer wieder neue Jeansschnitte entstanden.

Die Röhren Jeans – liegt von oben bis unten eng am Bein an, sehr figurbetont und daher nur für große und schlanke Träger. Ende der 70-iger Jahre erstmals auf dem Markt, so auch heute wieder modern.

Die Karotten Jeans – sehr hoher Bund, am Po und den Oberschenkeln weit geschnitten, wird nach unten immer enger, bis sie an den Knöcheln anliegt. In den 80-ziger Jahren unverzichtbar, so erlebt sie heute ein Comeback. In einer etwas abgewandelten Variante findet man diesen Schnitt heute auch unter dem Namen „High Waist“.

Die Bootcut Jeans – bis zum Knie relativ anliegend, wird dann bis zu den Knöcheln immer weiter. Die gute alte Schlaghose der Siebziger Jahre, die aber auch heute noch gerne getragen wird.

Baggy Pants – sehr tiefer Bund, teilweise sogar unterhalb der Pomitte. Ohne Gürtel nicht zu tragen! Die Form für Damen sitzt nicht ganz so tief, ist aber auch an Hüfte und Oberschenkeln weit geschnitten und unter der Bezeichnung „Relaxed“ zu finden.

Marlene – erinnert an die 30-iger Jahre. An Hüfte und Po eng, an den Beinen (sehr) weit. Kaschiert zwar toll, aber nur, wenn man groß ist oder lange Beine hat.

Last but not least – Regular – der „Urtyp“. Die klassische Five-Pocket-Jeans der Goldgräber. Bequem, aber nicht zu weit an den Oberschenkeln, wird sie nach unten hin etwas schmäler.

Mit derzeit entwickelten sich noch viele andere Jeans Schnitte und auch farbige Jeans sind immer angesagter. Die Herren Jeans sind da noch nicht so weit. Hier werden überwiegend immer noch eher die klassischeren Modelle bevorzugt. Aber auch hier geht der Trend bei jungen Leuten immer mehr in Richtung modern, funk und punk