In den 1950er Jahren war die Jeans unter Jugendlichen ein Symbol des Aufruhrs und des Protests gegen Autorität und Tradition. Wer als rebellisch wahrgenommen werden wollte, der trug Bluejeans – je enger, umso besser. Aber das ist lange her, Jeans sind längst in der Welt der Massenmode angekommen. Egal ob klassische Denim oder trendige Jeans in Neonfarben, die strapazierfähige Baumwollhose überlebte bisher die meisten anderen Trends. Neben den klassischen Jeansfarben Blau und Schwarz gibt es die „Nietenhosen“ bedruckt, in Knallfarben oder in verschiedenen Waschungen.
Prinzipiell lassen sich Jeans zu allem Möglichen kombinieren. Manch einer trägt sie am liebsten ganz klassisch zum weißen T-Shirt, andere kombinieren Jeans gekonnt zu Fashion-Shirts und stylischen Blusen. Wer es mag, der spielt mit unterschiedlichen Denim-Strukturen und verbindet Jeanshose mit Jeanshemd.

Röhre oder Boyfriend, das ist hier die Frage

Der typische Jeansschnitt ist körperbetont und enganliegend, welcher diesem Kleidungsstück auch eine gewisse Sexyness verleiht. Das trifft auf die Männerjeans allerdings nicht unbedingt mehr zu. Diese sitzen lockerer und bieten eine bequeme Bewegungsfreiheit, die bis zu einem gewissen Grad von den in den 1990er Jahren angesagten Baggy-Pants inspiriert wurde.
Von der Marke Campus gibt es für Damen sowohl enganliegende Slim-Jeans, als auch etwas weiter sitzende Boyfriend-Jeans. Boyfriend-Jeans heißen deshalb so, weil sie aussehen, als hätte Frau sie ihrem Liebsten direkt aus dem Schrank stibitzt. An der Hüfte und den Oberschenkeln sitzt dieses Modell deutlich lockerer als die üblichen Damenschnitte. Das deutsche Label Campus, ein Tochterunternehmen des Modehauses Marc O‘ Polo, bietet neben dem Klassiker Jeans auch die angesagten Chino-Hosen an, die sich gerade mit Jeans-Jacken besonders gut kombinieren lassen. Wer Jeans trägt, der hat die Wahl aus den unterschiedlichsten Modellen und Kombinationen, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.