David Bowie und Iggy Pop lagen schon in den 70iger Jahren nicht falsch, als sie dieses Lied schrieben und so haben die Modedesigner sich nun eine Scheibe geschnitten und setzen auf Kleidung mit asiatischen Einflüssen. Wir hoffen, ihr seid bereit für die Mode des Fernen Ostens, denn diese wird euch im Frühling und auch im Sommer noch oft über den Weg laufen. Dazu gehören aber nicht nur chinesische Schriftzeichen oder Ornamente, die eindeutig dem Fernen Osten zugeordnet werden können, sondern viel mehr als das. Damit ihr auf den Trend vorbereitet seid, zeigen wir euch, was den Trend ausmacht und wie ihr ihn am besten tragen könnt. Vorhang auf für das Little China Girl in a big, big World!

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Hello Kitty war gestern – kastenartige Schnitte sind in

Wer bei China immer noch an Bubble Tee oder Erfindungen wie Hello Kitty denkt, liegt schlichtweg falsch, denn das Trendbarometer zeigt etwas anderes an. Das besagt nämlich, dass Mode inspiriert aus Fernost nun voll im Trend liegt und nicht mehr aus den Läden wegzudenken ist. Die Mode ist nämlich ein Weltenbummler und nimmt immer wieder verschiedene Einflüsse an. Das heißt aber nicht, dass die Designer Japaner oder Chinesen sein müssen, um wirklich asiatische Mode zu machen. Auch müssen nicht die übertriebenen Comic- Prints auf den Kleidungsstücken aufgedruckt sein, denn asiatische Mode ist eher vornehm, elegant und für einen schönen, großen Auftritt gedacht. Gesehen haben wir die Looks für euch zuerst auf den Laufstegen von Prada, Philip Lim, Dries van Noten und Roberto Cavalli. Gezeigt wurden kastenartige Schnitte, Kimonos, Kirschblüten- Prints und sogenannte „Windswet“ – Motive ( im Wind wehende Bäume ). Drachen und Comic- Prints bleiben hingegen zu Hause – zu oft habt ihr sie schon gesehen. Meist ging es auch viel subtiler zu als mit den Drucken. So gab es Chrysanthemen oder auch Ming- Vasen- Muster.

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Weniger ist mehr

Nun geht es daran, den Asia- Trend vom Laufsteg für euch so umzusetzen, dass ihr nicht angesehen werdet wie ein bunter Hund. Zuerst einmal müsst ihr euch davon verabschieden, nicht auffallen zu wollen, denn das tut ihr sowieso. Wer es dennoch schlichter mag, setzt auf Prints. Ein wehender Baum, ein Drachen- Motiv oder auch ein Kirschblüten- Druck haben noch nie jemanden geschadet. Kombinieren könnt ihr die Shirts mit Aufdruck am besten zu schwarzen Hosen. So stehen sie im Vordergrund. Wer es auffälliger mag, setzt auf kastige Blusen mit Perlenstickerei oder Kirschblüten- Applikationen. Dazu kombiniert ihr eine normale Jeanshose, um nicht overdressed im Alltag zu wirken. Eleganter und noch auffälliger wird es mit langen, kastigen Kleidern, die derzeit mehr als angesagt sind. Sie kommen am liebsten allein, denn sie brauchen keine Konkurrenz und Accessoires schon gar nicht. Sie sind perfekt für den großen Auftritt gemacht.