Wer es lässig und bloß nicht zu clean mag, ist beim Worker Style im Bereich Denim an genau der richtigen Adresse. Workwear wird schon seit Jahren immer beliebter und zeichnet sich vor allem durch lässige Looks und aufgesetzte Taschen aus, die tatsächlich einem Zweck dienen und nicht nur optisch ein Highlight sind.

Früher war Workwear der Begriff für Arbeiterhosen. Tatsächlich waren die normalen Jeanshosen, die ihr heute kennt, früher auch einmal ausschließlich für die Arbeit da. Im Straßenbau oder Häuserbau wurden die Jeanshosen getragen und gewannen erst nach und nach an Bedeutung.

Heute könne sich viele ein Leben ohne Jeanshosen gar nicht vorstellen und so verwundert es einige, dass die Jeanshosen gar nicht ursprünglich als modische Statement entwickelt wurden. Sie haben sich nach längerer Zeit erst zu dem entwickelt, was wir heute kennen. Früher gab es nämlich weder Gürtelschlaufen oder robuste Hosentaschen noch das Material Denim.

Doch die Zeiten ändern sich und so geht es in diesem Jahr von der normalen Jeanshose, wie ihr sie heute kennt, zu der Workwear wie sie früher angesagt war. Nicht nur der Schnitt verändert sich, auch das Design bekommt einen neuen Look. Vor Kurzem waren vor allem saubere Jeanshosen, einfarbig gefärbt, in schönstem Indigo Blau angesagt. Doch nun dreht sich wieder alles um den Destroyed Look. Er wird konsequent umgesetzt in farblichen Unterschieden beim Denim, abgewetzten Partien, sodass das volle „Arbeitsleben“ der Jeanshose wieder zu sehen ist.

Doch bei den Damen sehen die Looks wieder ganz anders aus und heißen trotzdem Worker Style. Wir verraten euch jetzt, was bei den Männer und Frauen der Unterschied in der Worker Wear ist und wie ihr die Styles am besten tragen könnt.

Latzhose Herrenhemd Denim

Worker Style bei Damen

Doch tatsächlich gibt es auch eine Gegenbewegung zu diesem abgegriffenem Style. Es muss nicht mehr jede Workwear im Used oder Destroyed Look sein. Doch auf was kommt es beim Worker Style in diesem Jahr an? Ganz einfach: Cleane Waschungen, symmetrische Schnitte und Details wie aufgesetzte Taschen halten euch in Atem.

Der Look wirkt so ganz anders wie der, den ihr bisher beim Worker Style kanntet. Doch auch dieser Look sieht schön aus. Zum ersten Mal nämlich wird er auch für Frauen attraktiv. So gibt es neue Farben, neue Formen und neue Details zu sehen.

Farblich dreht sich alles um Bleached Wash. Ausgeblichener Denim in den unterschiedlichsten Blautönen kommt zum Einsatz. Dabei werden keinerlei Löcher, Risse oder Abschürfungen gesichtet, denn diese liegen bei den Damen schlichtweg nicht im Trend. Vielmehr geht es um die reine Farbe, die ausgebleicht wirkt, aber in jeglicher Form und nicht nur stellenweise.

Ebenfalls im Trend liegen Pastelltöne, die einen wunderbaren Kontrast zu den eher kantigen Schnitten geben. Viele dachten, Pastell würde gar nicht zur Workwear passen, aber das ist nun widerlegt. Die süßen Töne kommen in allen erdenklichen Farben daher. Von Rose über Hellgelb bis hin zu Apricot und Mint ist alles dabei. auch Lavendel oder Babyblau ist mit von der Partie und verleiht dem edgy Look ein cooles, neues Äußeres.

Bei den Schnitten im Worker Style hat sich ebenfalls etwas getan. Dort, wo es vorher eher maskulin zuging, gibt es nun feminine Augenblicke. In etwa bei den Overalls und Playsuits, die eng geschnitten und figurbetont daherkommen. Die Schnitte an sich bleiben kastig, aber feminin und betonen an den richtigen Stellen.

Details wie ausgesetzte Taschen auf Hosen oder an Overalls, Eingrifftaschen bei Jeansjacken und Jeanshemden oder auch spitze Krägen oder umgekrempelte Säume an den Beinen oder am Arm setzen Highlights und passen hervorragend zum Workwear Look.

Das Bild der Hosen in der Workwear hat sich gewandelt. Von früher nur weiten oder maximal Straight Leg Modellen gibt es mittlerweile auch mittlerweile auch Skinny Jeans, Mom Jeans oder Baggy Pants zu sehen. Der Loose Fit ist zwar auch bei den Damen zu sehen, bringt dann aber den femininen Part mit den Pastelltöne hervor, sodass der maskuline Look wieder gebrochen wird.

Generell ist die Workerwear bei den Damen ein Spiel von Gegensätzen: Hart zu weich, eckig zu rund, Pastell zu Denim. Weiße Baggy Pants treffen auf rosa Mom Jeans und hellgelbe Loose Fit Jeans – alles in Pastell versteht sich.

Jeansjacken sind oft tailliert, überzeugen mit aufgesetzten Taschen, haben zusätzliche Eingrifftaschen im Inneren und spitze Krägen. Gerne kommen sie auch in der bauchfreien Varianten, den sogenannten Cropped Jackets, daher. Es gibt aber auch Jeansjacken in Blazer Form, die in oversize und kantig daherkommen und mit einem breiten Revers überzeugen.

Genauso gibt es aber auch Jeanshemden, die figurbetont von sich überzeugen und in bleached Denim in Erscheinung treten. Overalls und Playsuits gibt es zudem auch oft in Bleached Wash oder in einem kräftigen Indigo – je nachdem wie es euch gefällt.

 

Workwear bei Männern

Bei den Männern aber zeigt sich der Worker Style immer noch so, wie ihr ihn kennt. Robuster Denim in verschiedenen abgewetzten Waschungen trifft auf kleine Löcher, verschiedene Used Looks und Destroyed Elementen.

Farblich zeigen sich natürlich keine Pastelltöne und auch knallige Farben stehen im Abseits. Es dreht sich alles um Indigo Töne, die mal heller, mal dunkler ausfallen und in den verschiedensten Used Look Waschungen daherkommen. Große und kleine Löcher zeigen sich, manchmal werden auch Teile herausgeschnitten, sodass es wirklich klar ist, dass sich alles um Workwear dreht.

Einzig und allein der Schnitt ist ähnlich bei den Männer und Frauen bei diesem Trend. Eckige, kastige Designs treffen auf Oversize Teile und weite Hosen. Gleiches zeigt sich auch in umgekrempelten Hosensäumen und Ärmelsäumen, aber auch bei aufgesetzten Taschen, die gern groß und in voller Breite über das Bein reichen.

Davon abgesehen sind besonders Hosen bei den Männern gefragt. Alle voran die Cargo Hose, die auch gern in Denim daherkommt. Sie ist praktisch und bequem, orientiert sich am Military Look und kann auch schon einmal in Khaki eingefärbt worden sein.

Ähnlich gefragt sind auch Biker Jeans, die sich aus dem Worker Style entwickelt haben und nun vollends punkten können. Sie sehen rockig aus, haben teilweise Patches auf den Oberschenkeln und sind wild und rockig. Für echte Kerle ein neues Must Have im Kleiderschrank!

Neben den gängigen Jeanshosen ist auch die Jeansjacke in ihrem Element. Sie schlüpft in unterschiedliche Rollen und überzeugt in Khaki, verschiedenen Blautönen und Used Look, mit eckigen, kastigen Formen und mit Oversize und Weite und mit coolen Shirts, die sich wunderbar mit ihr kombinieren lassen. Ein It-Piece für Herren in dieser Saison.

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